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Urlaub im Hochinzidenzgebiet?

Schloss in Schottland mitten im Corona Hotspot und Hochrisikogebiet. Urlaub ist möglich mit der richtigen Covid-Reiseversicherung der ERGO
Gut versichert unterwegs im Corona-Hochinzidenzgebiet

Trotz Corona ins Hochinzidenzgebiet reisen

Wie Urlaub auch in Risikogebieten möglich ist


Ein Erfahrungsbericht aus einem Covid-19-Hotspot

Das Auswärtige Amt weist immer mehr Hochinzidenzgebiete aus. Dennoch sind Reisen in ein Hochrisikogebiet möglich. Hier berichtet eine Reiseverkäuferin von ihren persönlichen Erfahrungen bei einer Schottland-Reise.

 

Der nachfolgende Beitrag ist aus der FVW vom 16.11.2021 zitiert:

 

"Das Auswärtige Amt weist immer mehr Hochinzidenzgebiete aus. Die Reiseverkäuferinnen Gabi Quiatek jedoch betont: Das Reisen in ein Hochrisikogebiet ist dennoch möglich und berichtet von ihren Erfahrungen einer Schottland-Reise.

 

Die Verunsicherung unter den Verbrauchern wächst: Gilt 2G oder 3G? Lieber zu Hause bleiben oder jetzt erst recht verreisen, bevor es wieder Lockdown-Maßnahmen angesichts steigender Inzidenz-Zahlen gibt? Gabi Quiatek, Inhaberin der Agentur "Die Reiseverführer" in Dortmund, versucht in ihren Beratungen, den Kunden die Unsicherheit zu nehmen und betont: Das Reisen  auch in Hochinzidenzgebiete ist möglich.

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Quiatek hat es selbst getestet. Sie reiste nach Schottland. "Ein Land, das nicht nur Hochinzidenzgebiet ist, sondern auch mit dem Brexit und knappen Lebensmitteln und Kraftstoff zu kämpfen hatte", sagt Quiatek.

 

Lage in der Presse und auf Social Media verfolgt

Der Reisebüro-Inhaberin war bewusst, dass andere eine Reise in ein Hochinzidenzgebiet kritisch sehen oder gar verurteilen könnten. Zu hohes Risiko, sich anzustecken sei der Tenor gewesen. "Ich habe aber eine gesunde Portion an achtsamer und vernünftiger Selbsteinschätzung, um auch solche Länder zu bereisen", sagt Quiatek. Zumal Schottland nicht als Massenreiseziel gelte. "Dort fühle ich mich nicht gefährdeter als zuhause."

 

Für die Agentur-Inhaberin ist Schottland eines der Schwerpunkt-Länder in ihrer Kundenberatung. "Ich verfolge die Lage regelmäßig über die örtliche Presse und bin zudem über Kontakte zu Freunden und über schottische Facebook-Gruppen immer gut im Bilde, was mich erwartet."

 

Mehr Vorbereitung für die Einreise

Die Einreiseformalitäten haben zwar mehr Vorbereitung benötigt. Unter anderem ist es nötig, einen Test bis Tag zwei nach Einreise vorzuweisen und ein Einreiseformular ausfüllen. "Aber die Mühe ist es wert", sagt Quiatek.

 

Der zusätzlich benötigte PCR-Test nach Einreise ist vorher zu ordern. Durchschnittlich koste ein Antigen-Test pro Person 25 Pfund. "Das sind zwar schon zusätzliche", räumt Quiatek ein. "Die Erholung und das landschaftliche Erlebnis, ob Strand oder Berge, wiegen aber diese Extrakosten auf. Die Alternative wäre, zu Hause zu bleiben. Aber das kam für mich nicht in Frage."

 

Die lustigen, sarkastische Ratschläge wie "Nehmt mal einen Kanister Benzin mit" oder aber "Viel Spaß beim Abnehmen" in der Annahme, es gebe dort keinen Treibstoff und keine Lebensmittel hatten laut Quiatek nicht viel mit der Realität zu tun. Weder mit der Selbstverpflegung hatte die Reisebüro-Inhaberin ein Problem noch mit dem Auftanken des Mietwagens auf ihrer Tour durchs schottische Highland. Die Zeit, dass Tankstellen pro Tankladung maximal 30 Liter abgaben, sei längst passé gewesen. "Ich bekam immer Benzin, egal wo. Und von Gemüse über Obst, Milchprodukte, Wasser bis zum Wein oder Cider war alles zu haben."

 

Auch einen Stadtbesuch einzulegen, kann Quiatek nur empfehlen. In Edinburgh habe sie sich mit wenigen Touristen die Sehenswürdigkeiten teilen müssen und besuchte außerdem die berühmte Pub-Meile am Grassmarket , wo es ebenso ungewöhnlich ruhig und überschaubar gewesen sei. "Ich war auch in Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, fühlte mich aber zu keiner Zeit unsicher, da dort wie in Deutschland auch die Maskenpflicht gilt", sagt Quiatek. "Auch in Supermärkten ist das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes Pflicht."

 

Ihr Fazit aus dieser Reise nach Schottland: "Man sollte keine Angst haben, sondern sich besonders auf sich selbst und sein achtsames Verhalten verlassen", sagt Quiatek. "Die Branche hat auch eine soziale Verantwortung gegenüber anderen Ländern, für die die Touristik oft ein lebensnotwendiger Wirtschaftsfaktor ist.""

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